Montag, Dezember 10, 2007

Weihnachten@Knorke

Es ist wieder so weit! Kommt mir zwar vor, wie vor 5 Monaten, aber der Adventskalender ist schon wieder bis zur Hälfte leer gefressen... Und weil es überall so Weihnachtet gab es Gestern in Gütersloh den kultigen Weihnachtsknorke! In der Hoffnung dass mich niemand erkennt bin ich erst mal als Weihnachtsmann aufgetreten und hab den braven Kindern Geschenke verteilt - na ja, leider gab es davon fast keine - weder Kinder noch brave! :-) Ein paar Geschenke bin ich aber dann doch noch los geworden. In der Predigt danach habe ich dann "als Heinz" über drei Fragen gesprochen:
1. Warum ist Weihnachten eigentlich so wichtig?
Jedes Jahr feiern über 2 Milliarden Menschen Weihnachten. 2 Tage sind alle Geschäfte geschlossen und die Strassen leer. Was geht? Etwa weil es so viele Geschenke gibt? Oder weil der Weihnachtsmann gestroben ist? ... dann würden ja alle Kinder heulen! Nein! Jeden Tag, wenn wir ein Datum aufschreiben, werden wir an den Grund Weihnachtens erinnert: 2007 Jahre nach der Geburt von Jesus Christus!
Es geht um Jesus Christus! Er kommt als Baby zur Welt - ganz unspektakulär. Warum als Baby? Er ist gekommen um uns zu retten und nicht zu erschrecken! Keiner hat Angst vor einem Baby, oder? Weihnachten war für Jesus voll der Abstieg! (Bibel, Philiper 2, 6-11). Wir als Menschen wollen dagegen immer verbessern und "hoch hinaus" und klettern auf unserer "Lebensleiter" immer höher, weil wir hoffen dabei Glück, Zufriedenheit und einen Sinn im Leben zu finden. Jesus wußte, dass die Rechnung nicht aufgeht und hat genau das Gegenteil gemacht - er ist abgestiegen:
Von Gott zum Menschen! Ein krasser Schritt, den wir als Menschen wohl kaum nachvollziehen können. Dann noch tiefer zum Diener der Menschen! Die nächste Stufe war sein Tod. Und dann hat er die letzte Stufe der "Lebensleiter" genommen und hat sich sogar durch die damals brutalsten Todesstrafe foltern und hinrichten lassen. Die härteste Exekution die man damals kannte. Nackt, festgenagelt an ein Holzkreuz. Und da hing er, bis er keine Luft mehr bekommen hat und qualvoll nach vielen Stunden erstickt ist. Das war die letzte Stufe. Tiefer kann kein Mensch gehen. Da stellt man sich doch die Frage:
2. Warum ist Jesus gekommen?
Wenn Jesus wusste das Weihnachten das für ihn bedeutet, fragt man sich doch warum er überhaupt auf diese Welt gekommen ist? Der Grund waren wir Menschen! Er wusste, dass wir ihn brauchen um wieder Gemeinschaft mit Gott unserem Schöpfer zu haben - denn nur hier liegt der wahre Sinn im Leben.
Jesus ist gekommen um uns zu zeigen wie Gott ist! (Joh 14,7)
Er ist gekommen um uns zu zeigen wie echtes Leben aussieht! (Joh 10,10)
Und er kam um uns zu vergeben! (1. Joh 3,5)
Diese Vergebung braucht jeder Mensch - egal wie gut oder böse er ist. Durch diese Vergebung können wir wieder echtes Leben haben und Gemeinschaft mit Gott haben. Und seine Motivation dazu war eindeutig Liebe (1 Joh 4, 9-10). An Weihnachten geht es also um uns Menschen! Wenn wir Jesus nicht gebraucht hätten, wäre er nie gekommen und hätte diesen heftigen Abstieg wohl kaum auf sich genommen. Dadurch kommen wir zu letzten Frage:
3. Was hat das mit meinem Leben zu tun?
Gott schenkt uns an Weihnachten mit Jesus das größte, genialste, wunderbarste Geschenk was wir je bekommen werden. Es ist praktisch, persönlich, unbezahlbar und zeitlos. Wer das verstanden hat wartet keine weitere Weihnachten um es auszupacken. Und das müssen wir, denn ein Geschenk was verpackt bleibt, ist wertlos. Wie das geht? Die Antwort steht in der Bibel:
Wenn du mit deinem Mund bekennst: «Jesus ist der Herr» und in deinem Herzen glaubst: «Gott hat ihn von den Toten auferweckt», so wirst du gerettet werden. (Röm 10,9)

Die Predigt steht hier als download zur Verfügung. Die Jugendarbeit ONE hat auch einen Podcast (hier)

Sonntag, Dezember 02, 2007

Was geht Gott mein Leben an?

Dieses Wochenende war ich mit dem Zuch in Malchin in Mec-Pom zum Jugendgottesdienst "Nr. eins". Hurra, die Bahn hat nicht gestreikt :-) Das Thema hieß: "Was geht Gott mein Leben an?" Dieser Frage sind wir auf dem Gurnd gegangen. Warum schreibt Gott mir was vor? Warum gibt es alle diese komischen Regeln in der ganzen Bibel? So habe ich früher gedacht und kann jeden verstehen dem es so geht wie es mir ging. Wir empfinden Gott als Spielverderber und denken, er will uns das Leben schwer machen. Jetzt denke ich anders: Gottes regeln sind ein Schutz für die Menschen. Er will, dass wir miteinander klar kommen und uns gegenseitig die Freiheit geben, die jeder braucht um sich zu entfalten. Gott will unsere Freiheit, deshalb gibt er uns Gebote. Gottes Regeln sind wie eine Bedienungsanleitung für unser Leben. Er möchte, dass wir es richtig genießen können und das beste draus machen. Und weil er als unser Schöpfer und Erfinder am besten weiß wie das geht, hat er auch das Recht, die Autorität und das Wissen uns zu sagen wie wir leben sollen. Wenn wir die Gebote nur hören mit "du sollst nicht", dann kann einem das ganz schön auf dem Nerv gehen. Wenn wir aber sehen, dass hinter dem "du sollst nicht" auch ein "dir darf keiner" steckt, dann merken wir wie gut es uns tut wenn sich unsere Mitmenschen dran halten. Keiner möchte beklaut, belogen oder getötet werden - ist es da nicht logisch, dass wir es dann anderen auch nicht antun?
Außerdem ist das Einhalten der Gebote auch ein Zeichen davon, dass wir Gott vertrauen und ihn lieben. In 1.Johannes 5,3 steht: Die Liebe zu Gott ist nur echt, wenn wir nach seinen Geboten leben.
Und das ist schließlich das worauf es ankommt: Gott lieben und unseren Mitmenschen (Mt 22,36-40).
Gott sehnt sich nach einer Beziehung zu uns Menschen. Und diese haben wir nicht durch das einhalten von Regeln, sondern dadurch, dass wir Jesus Christus als unser "Licht fürs Leben" akzeptieren und darauf vertrauen dass er unser Weg zu Gott ist. Oder mit den Worten von Jesus: «Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Dunkelheit umherirren, sondern folgt dem Licht, das ihn zum Leben führt.» (Joh 8,12)
Das Team von Malchin hat den Gottesdienst sehr kreativ gestalltet. Als Deko stand ein Polizeitrabi auf der Bühne. Als Theaterstück gab es ein kultiges Puppentheater wie ich es noch von meiner Sonntagsschulzeit vor 20 Jahren kenne - ich hab mich schrott gelacht - einfach geil! Das Video war auch der hammer. Hier könnt ihr es ansehen unter Media/ Videos/ "Was eigentlich alles gar nicht geht". Die Band hat richtig geil gerockt und nachher gabs noch lecker Essen für umsonst.
Einige Jugendliche haben im Gemeindehaus übernachtet und am nächsten Morgen gab es noch ein richtig gemütliches Brunch wo wir noch ein bisschen geplaudert haben über interssante Fragen im Glauben.
Das Wochenende war einfach nur cool und ich freu mich voll, dass ich für zwei Tage ein Teil von dieser Jugendgruppe sein durfte.
Predigt als Download, Bilder und Infos zu den Veranstaltern unter www.nummer-e1ns.de